Vorankündigung

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Fahrt zur „Keltenwelt am Glauberg“
Am Sonntag, 23. Oktober 2016 


Funde aus drei keltischen Gräbern des 5. Jahrhunderts vor Christus und die Statue eines Keltenherrschers sind einzigartig und werden weltweit als wissenschaftliche Sensation gewertet. Das Museum präsentiert spektakuläre Originalfunde aus den Grabungen um Glauberg und der hessischen Landesarchäologie. Im Mittelpunkt steht die weltberühmte Statue eines Keltenherrschers, bekannt als „der Keltenfürst vom Glauberg“. Auf dem archäologisch-naturkundlichen Lehrpfad des Glaubergs wandern wir durch die Geschichte: von den keltischen Wällen und dem rekonstruierten Grabhügel mit der sogenannten „Prozessionsstraße“ aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. bis hin zu den Überresten der auch urkundlich erwähnten Reichsburg aus dem Mittelalter. Wir werden dabei von einem sachkundigen Führer begleitet.


Abfahrt am Sonntag, 23. Oktober 2016  ist um 08:45 Uhr in Creglingen Busbahnhof und um 9:20 Uhr am Bahnhof in Rothenburg.

 

Audienz beim Fürsten von Glauberg

Der „Verein Keltisches Oppidum Finsterlohr-Burgstall e.V.“ unternahm am vergangenen Sonntag bei herrlichem Herbstwetter einen Ausflug zum „Fürst von Glauberg“ mit einem Besuch des Museums und des Archäologieparks.

Schon allein der Museumsbau, der weit aus dem Bergplatteau herausragt, ist beeindruckend. Durch das riesige Panoramafenster kann der Blick weit über die Wetterau schweifen und vor allem auf den Prozessionsweg, der zu dem rekonstruierten Fürstengrabhügel führt, den man trotz Flurbereinigung noch gut erkennen kann. Die rekonstruierten Pfosten im Nordwesten des Hügels dienten vermutlich in keltischen Zeiten als Peillinien oder -punkte, so dass die Anlage auch als Kalenderbauwerk zu verstehen wäre.

Die Audienz beim „Fürsten von Glauberg“, in Gestalt der berühmten lebensgroßen Sandsteinskulptur aus der Eisenzeit, war für alle Beteiligten ein Erlebnis. Die Ausstellung der kunstvollen keltischen Grabbeigaben aus den beiden Grabfunden sind eindrucksvoll präsentiert und geben einen wunderbaren Einblick in die Zeit der Kelten. Erwähnenswert ist hier der goldene Halsschmuck des Fürsten, die bronzene Schnabelkanne mit reichem figürlichem Schmuck aus Grab1, die reichhaltige gravierte und punzierte Röhrenkanne aus Grab 2 sowie prunkvolle Fibeln und Schwertscheiden, die den engen Kontakt zu den antiken Kulturen des Mittelmeerraumes und die kunsthandwerklichen Fertigkeiten der keltischen Handwerker beeindruckend belegen.

Nach einer kurzen Mittagspause begab sich der größte Teil der Geschichtsinterresierten unter fachkundiger Führung von Frau C. Tabbert auf das Basalthochplateau hinter dem Museum, das nicht nur zu Zeiten der Kelten besiedelt war. Das weitläufige Gelände nördlich des Plateaus befestigte mit Wallanlagen das einzige bis heute nachgewiesene keltische Wasserreservoir. Vergangene und aktuelle Ausgrabungen auf dem 800 Meter langen und 200 Meter breiten Plateau weisen Besiedlungen von der mittleren Jungsteinzeit bis in das hohe Mittelalter nach. Die Profile der Grabungsschnitte im Wallbereich zeigen vier aufeinanderfolgende Mauerphasen. Die beiden ältesten Mauern stammen aus der Späthallstadt- / Frühlatènezeit, aus der Zeit des Keltenfürsten. Die archäologische Wanderung mit leuchtenden Herbstfarben der riesigen Bäume auf dem Höhenzug rundete den Besuch am Glauberg ab und nach einem gemeinsamen Abendessen in Tauberzell verabschiedeten sich alle und bedankten sich bei Elke Scheuenstuhl und Studiendirektor a.D. Hermann Riederer für die Organisation dieses wunderbaren geselligen und sehr informativen Tages.

Angela Kopanitsak

  

 


Unser Kelten Backofen

  

Die Fundamente Bilder vom 6. und 11. Mai 2016.

 

Danach wurden die Balken, Pfosten und Dachpfetten behauen (leider keine Bilder vorhanden)

  

Das Gerippe steht Bilder vom 7. und  15.Oktober 2016

 

  

Das Schindeldach wird gedeckt 1. Dachseite fast fertig und 2. Dachseite angefangen. Bilder vom 24. Oktober 2016

 

  

1. Dachseite fertig und 2. Dachseite fast fertig. Bilder vom 29. Oktober 2016

 

Das Dach vom Keltenbackofen ist fertig und winterfest. Bilder vom 29. Oktober 2016


Autofreier Sonntag 2016

Bilder folgen


 

 

  

 
 

Auch 2016 bieten wir geführte Rundgänge um das keltische Oppidum an. 

Termine: Ostersonntag 27.03.2016 und Ostermontag 28.03.2016 jeweils ab 14:00 Uhr

Treffpunkt ist an beiden Tagen am Infozentrum bei der Flachsbrechhütte.

Bitte Zeit (ca. 2 Stunden) und festes Schuhwerk mitbringen!

Voranmeldungen bitte an: Gasthaus "Grüner Baum" in Finsterlohr (Kammleiter), Tel. 07933/7825