Von der Steinzeit bis in das Mittelalter - Die Besiedlung vor und nach der keltischen Zeit

Die Kelten waren nicht die ersten Siedler. Schon in der Mittel- und Jungsteinzeit lebten hier Menschen. Ihre Beutetiere waren Wildscheine, Rehe und Rothirsche. Gleichzeitig sammelten sie Vogeleier, Beeren und Nüsse und Wildobst in dem artenreichen Wald.


 

Mit der Jungsteinzeit um 5500 Jahren vor Chr. wurde viele anders. Die nomadischen Sammler und Jäger wurden als Ackerbauern und Viehhalter sesshaft und formten bzw. veränderten die Landschaft. Sie lebten in großen Holzhäusern, bauten hier Emmer, Einkorn, Zwergweizen, Gerste, Hirse, Erbsen und Linsen an. Die Viehzüchter hatten Rinder, Schweine und Ziegen. 

 
  
 Man erkannte, dass Tongefäße durch Brennen haltbarer gemacht werden konnten. Funde im Bereich des Oppidums dokumentieren diese Entwicklung!
 
Der Weiler Burgstall wird 1318 erstmals erwähnt. Sein Name bedeutet aufgegebene Burg, für die man die keltische Befestigungsanlage im Mittelalter hielt. Der Weiler Burgstall gehört heute zum Stadtteil Finsterlohr.